Sonntag, Dezember 30, 2007

Navalis

Die Zeitschrift Navalis beschäftigt sich mit der Geschichte von Binnenschifffahrt, -schiffsbau und den Binnenwasserstraßen. Damit richtet sie sich zwar an einen relativ kleinen Leserkreis, beliefert diesen aber mit Informationen, die woanders nicht zu bekommen sind.

Navalis erscheint zur Zeit zwei mal im Jahr und hatte in der letzten Ausgabe u.a. einen sehr lesenswerten Artikel zur Geschichte der Binnenschifffahrt im Bereich Prenzlau / Uckerseen und dem schiffbaren Teil der Ucker und auch einen Bericht über die Rekonstruktion des Wasserbaumagazins in Grafenbrück zum Inhalt.

Herausgeber ist Hans-Christian Knoll, Verlag Knoll maritim - im Netz unter www.knollmaritim.de zu erreichen

Freitag, Dezember 28, 2007

Was mir gefallen könnte ...

... wäre ein neues elektronisches Spielzeug.

Heute mal kein GPS sondern ein mobiles Netzsurf- und Schreibgerät. Wobei es sich mit den elektronischen Spielzeugen so wie mit allen Spielzeugen verhält - eigentlich benötigt man sie überhaupt nicht, aber sie zu haben befriedigt eben den Spieltrieb und manchmal erleichtern sie sogar zu Hause die Erledigungen, die man sich vorgnommen hatte.

In der letzten Zeit benutze ich zum (nicht nur mobilen) surfen neben meinem laut röchelnden Notebook immer häufiger den ASUS A 636, der Dank WiFi schon sehr gut dafür ausgelegt ist. Den A 636 hatte ich auch in Australien schon als mobiles Notizbuch genutzt. Aber bei beiden Anwendungen kam ich doch immer wieder an Grenzen. So stört bei längeren Texten, daß ihm eine Tastatur fehlt. Ich hatte zwar eine Bluetooth-Tastatur, aber das Gesamtsystem war durch sie unhandlich und sehr wacklig.

Beim surfen stört die geringe Auflösung von nur 320 Pixeln in der Breite. Webseiten sind oft für mind. 800 Pixel Breite ausgelegt. Es gibt zwar mobile Seiten und auch den ie sowie opera, die für PDAs optimiert wurden. Aber keiner von beiden überzeugte micht komplett. Beim opera geht immerhin schon tabbed browsing und die Seiten können für den PDA-Bildschirm optimiert oder in der Desktopansicht gezeigt werden. Dadurch sind die Seiten schon sehr gut zu betrachten. Aber was hier fehlt, ist das heraus- oder hereinkopieren von Text. Dies kann zwar der ie, aber dafür sehen viele Seiten sehr verschoben aus und iframes mag er wohl nicht.

Also entstand der Wunsch nach was neuem. Der Markt ist voller netter kleiner Teile, aber das richtige ist bis jetzt trotzdem noch nicht dabei. Gedacht hatte ich zunächst an ein Subnotebook. Aber die sind mir mit Preisen ab 1.000 EURO irgendwie doch zu teuer. Auch die derzeit verfügbaren UMPCs von OPO, Samsung, ASUS ...

Also sollte es etwas noch kleineres und vor allem auch billigeres werden. Favoriten sind derzeit die folgenden Geräte:

Asus eeePC 4G
- Pro: Preis, Tastatur, WiFi
- Con: Gewicht und aus irgendwelchen Gründen würde mir bei einem non-Touch-Screen-Modell doch eine etwas größere Auflösung gefallen - also der eeePC mit 1024 Pixeln quer, wäre verdammt dicht dran
Nokia N 810
- Pros: Tastatur, GPS und WiFi
- Con: nur 4,1"
ARCHOS 704 WiFi
- Pros: 7" und WiFI - die große Festplatte, aber die ist nicht Voraussetzung
- Con: keine Tastatur, Preis
und als letztes vielleicht noch:
HTC TyTN II - allerdings sowohl teuer als auch kleines Display - dafür gleich noch das Telefon und GPS integirert

Eigentlich würde eine Kombination aus zwei der Teile ganz gut sein, denn eine Option als mobiler Datenspeicher und gleichzeitig ein guter Kontrollmonitor wären auch sehr schön - also doch ein Subnotebook?

Diktatur des Proletariats

Ach, wie schön war's in der DDR

Unter dem oben aufgeführten Titel berichtet der Spiegel über die Studie: Was Schüler über DDR und BRD wissen, die von der FU Berlin durchgeführt wurde. Das für den Spiegel ernüchternde Ergebnis ist, daß die brandenburger Schüler anscheinend wenig über den Staat, aus dem die meisten ihrer Eltern stammen, wissen und daß darüber auch zu wenig in der Schule vermittelt wird.

Obwohl dies ein trauriges Ergebnis ist, greift der Artikel etwas kurz, wenn er nur in Kategorien wie "besser" und "schlechter" denkt. Denn verschiedene Gesellschaftsysteme können nicht kategorisch eingeordnet werden, sondern es gibt viel öfter ein: "Es hängt davon ab, ..." oder ein "... ja, aber ...". Was wirklich wahr ist, die DDR war eine Diktatur - die Diktatur des Proletariats - und hat dies auch nicht wirklich verschwiegen, denn es war früher immer Thema in der Schule.

Dies bedeutete vielleicht nicht unbedingt, daß jeder alles machen und erreichen konnte. Aber für viele war vieles in einem gesteckten Rahmen erreichbar, wenn auch meist nicht alles. Aber auch heute ist nicht alles für jeden erreichbar. Meist ist jedoch dort, wo es früher eine ideologische Schranke gab, heute eine monetäre vorhanden.

Das größte Problem ist jedoch, daß nur, wer die Vergangenheit nicht nur des eigenen Landes kennt, aus den Erfahrungen anderer lernen kann. Wer aber die Geschichte nicht kennt, läuft Gefahr Fehler zu wiederholen.

APTERA TYP 1

Roller von einem anderen Stern

Allmählich kommt nun doch Bewegung in die Welt der individuellen Mobilität auf Rädern. In Kalifornien soll der APTERA ab dem nächsten Jahr für knapp 30.000 Dollar angeboten werden.

APTERA soll etwas mit flügellosem Flug zu haben. Und so ein bischen erinnert das Fahrzeug auch an ein Kleinflugzeug ohne Räder, bei dem die Aerodynamik optimiert wurde. Die Aerodynamik gepaart mit geringem Gewicht ist sicher auch die Hauptursache für den Verbrauch von nur gut 1 Liter Diesel auf 100 km, den der Prototyp erreicht haben soll. Das fertige Fahrzeug soll es aber nur als reines E-Fahrzeug oder als Hybrid geben.

Benzingeflüster

Nur weniges bewegt uns privat direkt oder indirekt so wie Benzin oder auch die Entwicklung der Kraftstoffpreise. Auf Spiegel.DE steht nun im Artikel: PREISBEWEGUNGEN AN TANKSTELLEN 2007 - Die Aral-Achterbahn:

Als Hauptgrund für diese Entwicklung nannte Aral den gesteigerten Wettbewerb. Häufige Senkungen von durchschnittlich 1,2 Cent pro Tag machten in immer kürzeren Abständen Erhöhungen erforderlich, hieß es.

Nach meiner Beobachtung schien da vor allem ARAL der Preistreiber zu sein. Denn fast immer, wenn es einen höheren Benzinpreis gab, sah ich ihn zuerst bei ARAL bzw. sah ich den Preis da stärker gestiegen als bei der Konkurrenz. Und ARAL ist ja wohl auch mit Schuld daran, daß Super und Normal jetzt genauso viel kosten, weil Normal aussterben soll. Das bedeutet für die Normaltanker schließlich auch eine heimliche Preissteigerung.

In dem Artikel stand übrigens auch, daß der Jahreshöchststand 1,41 EURO/Liter betragen haben soll. Heute morgen habe ich aber gerade erst gesehen, daß er bei 1,429 EURO/Liter lag - und wo? Bei ARAL natürlich.

Donnerstag, Dezember 27, 2007

Chinas nächster großer Staudamm

Neben dem 3-Schluchten-Damm wird im Südwesten ein weiteres großes Wasserkraftwerksprojekt verwirklicht. Das Longtan-Wasserkraftwerk befindet sich im Autonomen Gebiet Guangxi und soll ca. 5.000 MW Leistung haben, die ersten 3 Blöcke wurden gestern in Betrieb genommen. Eine technische Besonderheit stellt auch die Staumauer dar. Mit 192 Metern Höhe ist sie die höchste Walzbetonmauer der Welt.

Bei google-maps habe ich dazu zwei interessante Bilder gefunden: Auf dem ersten Bild ist die Baustelle zu erkennen. Die Arbeiten befinden sich noch in einem relativ frühen Stadium.

Das zweite Bild zeigt einen kleinen Staudamm etwas nordnordöstlich des großen Staudammes. Der See scheint hier mitten durch einen Berg zu verlaufen. Optische Täuschung oder sieht es da wirklich so aus?

Links dazu:
Longtan-Wasserkraftwerk auf google-map
Meldung bei german.china.org.cn: Longtan-Wasserkraftwerk in Betrieb genommen
Longtan-Talsperre bei wikipedia.de

Übrigens gibt es auch in (oder auf) Taiwan einen Ort Namens Longtan und auch dort befinden sich mehrere Staudämme und Wasserkraftwerke: Longtan / Taiwan - bei kleinem Bildschirm die Karte nach Südosten verschieben.

Mittwoch, Dezember 26, 2007

Zweifel am Schloß

Der Abriss des Palastes der Republik schreitet inzwischen deutlich sichtbar und unwiederbringlich voran und damit rückt auch der Aufbau des Stadtschlosses immer mehr in den Bereich des möglichen. Gleichzietig wird durch den Abriss des Palastes eines der letzten deutlich sichtbaren Symbole der DDR vernichtet. Aber nicht nur Ostalgiker sind gegen den beschlossenen Aufbau des Schlosses.

Jetzt kommen Zweifel auch von einem, der am Wiederaufbau des Stadtschlosses keine Zweifel haben sollte. David Chipperfield (Mitglied der Jury für den Schloßaufbau) äußerte vor kurzem: "Leider hat sich der Bundestag längst festgelegt auf die Rekonstruktion."

Damit meint er vor allem die vertane Chance auf eine Neugestaltung des Berliner Zentrums, statt der Wiederherstellung vergangener Symbole. Das Stadtschloß ist durchaus als Symbol des preußischen Absolutismus zu sehen und muß in einer modernen Gesellschaft nicht zwanghaft neu gebaut werden.

Nach einer Weihnachtsmeldung von ddp.

Sonntag, Dezember 23, 2007

Abschied von der Fläche

Mit dem Abschied von der Fläche bezeichnet man normalerweise das Schließen von Nebenbahnen. Das Bild zeigt aber die Reste des Rangierbahnhofs Pankow im Norden von Berlin. Im winterlichen Gegenlicht sind gut die alten Gleistrassen zwischen dem trockenen Gras zu erkennen.

Abschied vom Palast

Der Abriß des Palast der Republik geht inzwischen in großen Schritten voran und an das eigentliche Gebäude erinnert nur noch wenig.

Mittwoch, Dezember 19, 2007

berührungsfreie Laserabtastung klassischer mechanischer Schallplatten

Das wäre dochnoch ein schönes Technikgimmick, denn irgendwie sind die altmodischen Plattenspieler doch immer etwas umständlich zu bedienen. Blos der Preis ...

Digisol ELP: Laser-Schallplattenspieler

Montag, Dezember 17, 2007

Die Zukunft liegt am Meer

Einen sehr optimistischen Beitrag über eine mögliche Nutzung von Plankton zur Biomasseproduktion wurde heute bei Telepolis veröffentlicht: Die marine Agrarkultur

Auch wenn der Artikel die Möglichkeiten vielleicht etwas zu optimistisch sieht, einen wahren Kern hat er schon. Salzwasser ist im Endeffekt fast unendlich auf der Erde vorhanden und Wüsten bzw. sehr sonnige Regionen in Meeresnähe gibt es auch zu Hauf. Zudem scheint die Technik inzwischen so weit entwickelt zu sein, daß sich ein Großversuch lohnt.

Problematisch wird wohl eher das Verhalten der heutigen Industriestaaten werden. Denn hier tut sich ein neues Gebiet auf, das eine neue Einnahmequelle von afrikanischen oder arabischen Staaten ermöglicht, die bisher nur vom Öl lebten oder nicht einmal dieses hatten, sondern maximal ihre billige Arbeitskraft. Die Planktonindustrie wiederum ermöglicht einen weiteren Schritt in die Unabhängigkeit von den ehemaligen Kolonialmächten.

Auf jeden Fall kann durch die marine Agrarkultur aber der notwendige Grundrohstoff für die Zeit nach dem Öl gewonnen werden und der Druck auf die bisherigen Anbauflächen könnte auch abnehmen. Biokraftstoff hätte dann auch nicht mehr den Makel, dass er die Nahrungsmittelressourcen der Welt angreift und es bestände die Möglichkeit, für das Klima wichtige Biotope besser zu schützen.

Alles gut also? Vielleicht.

Donnerstag, Dezember 13, 2007

850 vs C30

Der C30 ist eigentlich die herausragendste Neuheit, die Volvo in den letzten Jahren auf den Markt gebracht hat. Zum einen rundet dieses Modell die Palette nach unten ab, zum anderen begibt sich Volvo damit aber auch in das Haifischbecken der sogenannten Golfklasse, in der aber auch A3 und 1er BMW wildern.

Über Design kann man streiten und so ist es gerade auch beim C30, daß die Leute ihn wohl entweder lieben oder ignorieren. Der C30 tritt ein interesantes Erbe an, denn er beerbt nur indirekt den "Schneewittchensarg" (Volvo P1800 ES), viel eher beerbt er den Volvo 480, der von 1985 bis 1995 produziert wurde und der bei Volvo für den Übergang zum Frontantrieb stand.

Von beiden Modellen gibt es nicht mehr viele Exemplare auf unseren Straßen und so steht der C30 mit seinem Design im Endeffekt doch sehr einsam da. Über das Design muß ich nicht streiten, ich finde es insgesamt gelungen, auch wenn mir am Heck die riesigen Leuchten mißfallen und ich die Heckklappe etwas klein finde.

Nachdem das Auto nun schon eine Weile bei den Händlern steht und auch auf den Straßen fährt, war ich froh, es für zwei Tage als Austauschwagen für mein Altmetall zu erhalten und so einmal entspannt probefahren zu können.

Die eigene Designlinie zieht sich im Innenraum weiter, was für den Fahrer ja auch noch wichtiger ist, als das Außendesign. Denn innen lebt man. Besonders gefällt mir hier die schwebende Mittelkonsole, die der aus dem V50 gleicht und inzwischen zum Standard aller neuen Volvos geworden ist. Was mir nicht so gefiel war die rechte Seite des Cockpits, der Beifahrer schaut auf eine ziemlich langweilige Landschaft.

Weiter fällt auf, daß es enger zugeht als im 850. Vor allem in der Breite fehlen Zentimeter und sogar der Sitz scheint schmaler zu sein. Die Ohren drücken etwas in die Seiten, vermitteln dadurch aber ordentlichen Seitenhalt. Und der Handbremshebel ist etwas dicht an der Mittelkonsole und irgendwie etwas im Weg. Die Einstellmöglichkeiten für den Fahrersitz sind gut zu finden und Lob verdient auch der weite Einstellbereich des Lenkrades. Ich finde schnell eine entspannte Sitzposition.

Spannend wird es als der Motor angeht. Ich habe den kleinen Diesel mit 1,6 Liter und gut 100 PS bekommen. Der Motor springt sehr willig an. Allerdings fällt er auch sofort durch ordentlichen Dieselsound auf.

Beim Fahren zeigt er sich durchaus drehfreudig, allerdings gibt es ein deutliches Leistungsloch unterhalb von 1.500 U/min. Dies führt leider dazu, daß in der Stadt häufig geschaltet werden muß. Auf Landstraßen ist das Getriebe gut ausgelegt, da der Motor auch im 5. Gang noch ansprechend durchzieht. Insgesamt muß der Motor für zügiges Vorankommen aber doch getreten werden.

Bei vielen Fahrzeugtests wurde bemängelt, daß das Fahrwerk die letzte Knackigkeit vermissen läßt. Das mag bei perfekt glatten Straßen vielleicht relevant sein, aber bei unseren doch sehr buckeligen Straßen fand ich es teilweise fast schon zu hart. Gerade im Vergleich mit meinem 850 war es doch eher schuckeln als schaukeln und somit nicht ganz so bequem. Allerdings ist in Kurven die etwas größere Härte durchaus von Vorteil. Der C30 wankt viel weniger als der 850.

Fazit
Ich finde, daß der C30 ein sehr gelungenes Auto ist. Die Stärken sind sicher das Design, die Sitzposition und die Straßenlage. Auch der Kofferraum ist ordentlich, wenn die Sitze umgelegt sind und das Gepäck durch die Luke gepaßt hat. Die umgelegten Rücklehnen lassen sogar einen fast ebenen Boden entstehen. Dazu gefielen mir auch die schweren großen Türen, die das Coupe-Feeling verstärken.

Weniger gefielen mir der Motor und der sonstige recht leblose Eindruck. Aber das liegt wohl daran, daß das Auto noch sehr neu ist. Und warum muß ich die hinteren Kopfstützen demontieren, wenn ich die Sitzlehnen umlegen will? Und wo packe ich die dann hin?

Als ich wieder in den 850 zurück wechselte hatte ich zuerst das Gefühl, mit einer abgeranzten Couch zu reisen. Aber spätestens nachdem ich den 5-Zylinder gestartet hatte und die ersten Meter gerollt war, wußte ich, daß ich derzeit dochnoch kein neues Auto brauche und hoffe, daß er noch eine Weile rollt.

Upgrade für Volvo?

Wie Spiegel-online berichtet, will Ford VOLVO nun doch nicht verkaufen und statt dessen die Marke mehr Richtung Luxus entwickeln. Ob es was bringt, wird die Zukunft erst noch zeigen müssen und vor allem, ob VOLVO dadurch nicht seine Identität verliert. Modelle wie der aktuelle V70 haben da schon einen Schritt in die falsche Richtung unternommen, zumindest von hinten betrachtet. Eigenartigerweise ist aber auch bei dem sonst sehr gelungenen C30 was am Heck schief gelaufen, diese riesigen Lampen sind einfach nichts.

MARKENAUFWERTUNG BEI VOLVO - Eine Prise mehr Luxus

Google Auszeit

Wie es scheint, nimmt Google heute mal eine Auszeit. Den gesamten Vormittag habe ich noch keine Sat-Bilder aus Deutschland sehen, während die anderen beiden Ansichten problemlos funktionierten.

Dienstag, Dezember 11, 2007

Neuer Garmin Handempfänger

Garmin als Marktführer in vielen Bereichen der mobilen Navigation hat bereits eine umfangreiche Palette auch an Handempfängern. Nichtsdestotrotz konnte ich mich aber bisher für keines dieser Teile entscheiden und bin statt dessen meinem PDA mit GPS-Empänger treu geblieben. Entscheidend war bisher vor allem das größere Display und die größere Informationsdichte auf den topografichen Karten.

Nun gibt es aber bal einen neuen Garmin, der auf den schönen Namen Colorado hören soll. Über den Colorado wird schon an einigen Stellen (GPSTracklog.com, GPSInformation oder electrobeans) geredet. Interessant wird das Gerät vor allem, da es auch Luftbilder als Rasterkarten zeigen können soll.

Eine offizielle Ankündigung von Garmin gibt es aber bisher nicht.

Gadget (englisch für technische Spielerei)

Einen guten Einblick in den Markt der elektronischen Gadgets bietet PMP Today. Wobei sich der Durchblick in diesem Bereich dadurch nicht unbedingt vergrößert.

Montag, Dezember 10, 2007

CoolShower

Das nenne ich mal ein sehr schönes design für eine Dusche.

Gesehen bei Yanko Design - Sliding Shower Designer: Sung Hoon Mun
Das Bild ist auch von da

Sonntag, Dezember 09, 2007

Modder und Schlamm

Gestern haben wir eine kleine Biketour unternommen und waren einmal mehr irritiert, wie einfach es geht, vormals gut fahrbare Waldwege völlig zu ruinieren. Nördlich des Üdersees schien große Holztechnik bei nicht wirklich tragfähigem Boden im Wald unterwegs gewesen zu sein.


Auf dem zweiten Bild sieht es relativ harmlos aus, aber die Tiefe der Rillen beträgt mehr als 5 Zentimeter und der Boden dazwischen ist auch nur oberflächlich fest, sowie man leicht einsinkt, scheint man wie über Quark zu fahren.

Da frage ich mich bloß wieder, wie noch irgendwer behaupten kann, daß die bösen Mountainbiker mit ihren groben Stollen den Wald zerstören.

Freitag, Dezember 07, 2007

Kaum zu glauben

Aber nach Meldungen von SPON wollen die drei großen US-Autobauer zumindest vorrübergehend keine Pickup-Trucks mehr bauen.

Produktionsstopp für Pickup-Trucks

Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst

Das Schiffshebewerk Niederfinow hat vorgestern eine besondere Ehrung erhalten. Ihm wurde der Titel: Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland verliehen. Mit der Verleihung dieses Titels sollen besondere Ingenieurbauwerke geehrt und gleichzeitig auch die Leistungen von Ingenieuren stärker in das Licht der Öffentlichkeit gerückt werden.

Dieser Titel wird erst seit diesem Jahr durch die Bundesingenieurkammer verliehen und das Schiffshebewerk steht damit an ganz herausragender Stelle. Zu jedem auf diese Art geehrten Bauwerk gibt es auch eine Veröffentlichung. Seit dem 06.12.2007 ist Band 1 - Historische Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland: Das alte Schiffshebewerk Niederfinow erhältlich. Er kann online über folgende Seite bestellt werden: Bestellung

Auszüge aus diesem Buch können hier: als pdf herunter geladen werden.

Weitere Informationen zu den Historischen Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst gibt es auf der Webseite: Wahrzeichen Ingenieurbaukunst , mehr Informationen zum Schiffshebewerk Niederfinow auf der Seite des Wasser- und Schifffahrtsamt Eberswalde sowie in der Presseinformation des Wasser- und Schifffahrtsamt Eberswalde: Presseinformationen

50.000 MW

Immer wieder werden gigantomanische Ideen zur Umgestaltung unserer Welt geäußert, manchmal zur Energieerzeugung, so wie diese hier:

Geoengineering: Der Damm aller Dämme - Forscher schlägt vor, das gesamte Rote Meer in ein Wasserkraftwerk umzubauen

Die Idee, das Rote Meer abzusperren und den durch die Verdunstung entstehenden Wasserspiegelunterschied bzw. die nachfließenden Wassermengen zu Strom zu verarbeiten klingt wirklich sehr verlockend. Wenn man sich die Dimensionen dann aber einmal vorstellt, wird klar, daß nicht einmal der stärkste Verfechter von Wasserkraft dafür sein kann. Die Umweltauswirkungen sind einfach ebenso gigantisch wie das gesamte Projekt und wahrscheinlich unwiederrufbar.

Donnerstag, Dezember 06, 2007

Wissen, was woanders läuft ...

Wer wissen will, was in anderen Ländern für Music läuft, sollte sich einmal www.mappamusica.com.

Das Ganze macht aber eigentlich nur in den westlichen Ländern Sinn. Am deutlichsten wird es, wenn man mal die lokalen Stars anklickt.

Muldebrücke Dessau

Interessante Variante

Eine interessante und durchaus nachahmensverte Variante der Belohnung des Kaufs eines sparsameren Autos und der finanziellen Bestrafung beim Kauf eines Spritfressers wurde in Frankreich vorgestellt.

Frankreich führt Bonus- und Strafsystem für den Neukauf von PKWs ein

Richtig ist sicher, daß es die Käufer der Spritfresser meist nicht davon abhält, sich so ein Teil zuzulegen, aber andererseits kann dadurch der, der unbedingt ein Auto braucht und andererseits kein Interesse an diesen "Prestige"Wagen hat, den einen oder anderen Euro sparen und sich vielleicht eher dazu durchringen, ein sparsameres Auto zu kaufen.

Wenn es so etwas in Deutschland auch gäbe, wer weiß, vielleicht würde ich mich von meinem Altmetall auch trennen und es Richtung Sparfuchs aufwerten.

Geniale Idee oder Überwachung total?

Was TomTom da plant, ist auf den ersten Blick eine sehr geniale Idee, die Bewegungsdaten von Mobiltelefonen sollen zur Stauwarnung eingesetzt werden. Grundlage dafür sind Daten über die Bewegung der Handys aller Vodafone-Kunden, die an TomTom anonymisert weitergegeben werden. Und da inzwischen viele Menschen und wahrscheinlich sogar jeder Autofahrer mindestens ein Handy besitzen, gibt es Daten ohne Ende

SpiegelOnline: Geheimwaffe gegen den Stau

Die Schilderung der Möglichkeiten klingt schon sehr beeindruckend und sicherlich können durch diese Informationen Verkehrsströme effektiver gestaltet werden, sei es individuell oder auch zentral gesteuert. Man könnte es in Zukunft vielleicht sogar noch auf die Überwachung anderer Verkehrssträger ausdehnen.

Aber wie nutzt eigentlich Vodafone diese Daten und wer verhindert, daß sich nicht irgendwer illegal oder vielleicht irgendwann auch legal in diese Datenerfassung einloggt?

Montag, Dezember 03, 2007

Aufgeben

Es gibt mehr Menschen die aufgeben statt zu scheitern.

Gesehen in Hannovers Ladenstraße

Fiat 500

Auf der Autobahn standen sie im Stau plötzlich neben mir.

Foto-GPS

Als ich vom JOBO photoGPS das erste mal hörte, dachte ich: Was für ein unnützes Tool, wo doch heutzutage jeder mit einem GPS-Empfänger durch die Gegend läuft. Nachdem ich mir die Features aber etwas genauer angesehen hatte, bekam ich durchaus Gefallen an dem Teil.

Die Vorteile scheinen für mich zu sein, daß es eigentlich immer an der Kamera montiert sein kann und daß die Akkulaufzeit unter dem Motto "ewig" eingestuft werden kann. Und auf die Art erspart man sich eben das zusätzliche GPS-Gerät und eventuelle Sorgen um den "Saft".

Allerdings sehe ich auch einige Nachteile, wo bleibt zum Beispiel der Blitz, wie lange dauert die Ortsbestimmung und habe ich eine Kontrollmöglichkeit für die korrekte Arbeit des GPS-Empfängers?